Meine offizielle Blogstatistik 2012

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Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

Der neue Boeing 787 Dreamliner kann ungefähr 250 Passagiere befördern. Dieser Blog wurde 2012 über 1.800 mal besucht. Wäre es ein Dreamliner, würde es um die 7 Flüge brauchen, um so viele Personen zu befördern.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Neues Spiel, neues Glück – Teil 3

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Endlich wieder ein Lebenszeichen von mir. Mittlerweile ist es Dezember und wir sind mit K3 einen Schritt weiter (hoffen wir).

Der Kinderpsychologe hatte dem Kind Ergotherapie verschrieben. Die hatten wir ja schon, seit der letzten Verordnung sind aber ungefähr 2 Jahre vergangen. Also auf zur Ergo. Das Kind fand  es ganz o.k., brach aber nicht in Tränen aus, wenn ein Termin mal ausfiel.

Ergotherapie bringt mit Sicherheit etwas, aber leider nicht in unserem Fall. Die Leistungen in der Schule besserten sich dadurch überhaupt nicht. Auch die Konzentration wurde nicht besser. Es ist aber auch schwierig. Bei der Ergo ist das Kind alleine mit der Therapeutin im Raum, in der Klasse sind noch 20 andere Kinder. Da ist es nie ruhig.

Es folgten weitere Termine beim Kinderpsychologen und wir beschlossen es jetzt doch mit Medikamenten zu versuchen. Ich bin da jetzt nicht der große Freund von, aber ich sah (genau wie die Lehrerin) keine andere Möglichkeit.

Die Klasse zu wiederholen, war und ist keine Option, da das Kind auch noch unter selektivem Mutismus „leidet“, d.h., sie spricht nicht mit jedem. Es wird in einer anderen Klasse so sein, dass sie stumm da sitzt. Damit ist niemandem geholfen.

Vor einer Woche haben wir also mit der Medikation angefangen. Medikinet in kleiner Dosis, die langsam gesteigert wird. Nach den Ferien soll die endgültige Dosis erreicht sein und auch erst dann kann man sagen, ob die Medikamente richtig wirken. Ich bin sehr gespannt.

Dieses Dramen bei den Hausaufgaben, diese „kreativen“ Lösungen bei den Klassenarbeiten sind dann hoffentlich Vergangenheit. Denn können kann das Kind es, hoffentlich kann sie es dann auch endlich zeigen.

Vom Einkaufen und Einräumen

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Vor Weihnachten geht man und besonders Frau einkaufen. Natürlich muss man sich für die kommenden Festtage mit reichlich Lebensmitteln und sonstigem bevorraten.

Dazu muss ich einiges erklären: Wir wohnen sehr sehr ländlich (174 Einwohner) und die nächste Einkaufsmöglichkeit ist knapp 10 km entfernt. Da will bei den aktuellen Benzinpreisen jeder Einkauf gut überlegt und geplant sein. Das führt hier zu einer etwas größeren Lagerhaltung.

Und vor einigen Jahren musste ich Heiligabend nur 2 Teile einkaufen. Die waren wirklich wichtig, ohne sie hätte es kein Weihnachtsessen gegeben. Was es genau war, weiß ich schon gar nicht mehr, Fleisch oder so war es nicht, vielleicht Brennpaste für das Fondue. Auf jeden Fall stand ich ungelogen 45 Minuten in dem Geschäft, nur um an der Kasse zu bezahlen. Da habe ich mir geschworen, nie wieder an Heiligabend einkaufen zu gehen.

Also habe ich im Laufe der Woche immer mal wieder etwas eingekauft, dass ich für die Feiertage brauche. Donnerstag wurde dann die Einkaufsliste erstellt und Freitag ging es los. Großeinkauf. Ich liebe es NICHT !!!

Dummerweise hatte der eine Discounter einige der Sachen, die ich brauche nicht mehr. Also habe ich alles, was sonst auf meiner Liste stand, eingekauft und wusste schon, dass ich am nächsten Morgen nochmals los muss.

Samstag morgen 10 Uhr beim Discounter: Es war wirklich noch alles da, was ich brauchte. Schnell noch zu einem anderen Discounter, dort den Rest einkaufen (den es in dem 1. Geschäft generell nie gibt, weil es dort nicht im Programm ist) und um 11 Uhr konnte ich mit einem vollen Kofferraum und glücklichem Lächeln nach Hause fahren.

Mein Mann und ich räumten das Auto aus und stellten im Haus fest: Der Vorratsschrank war so voll und noch viel schlimmer unaufgeräumt, da passte nichts mehr rein. Bevor ich also die neuen Einkäufe einräumen konnte, musste der ganze, wirklich sehr große Schrank erstmal aufgeräumt werden.

Die Kinder halfen und wir waren sehr erschrocken, was sich alles in dem Schrank befand. Ja auch etliche Sachen, die ich weggeworfen habe, weil sie schon länger offen im Schrank lagen. Aber 9 Pakete Margarine, 10 Pakete Zucker, 10 Pakete Mehl, 12 Pakete Puderzucker, 6 Pakete Kaffee sind doch deutlich zu viel. Hier kann jetzt der größte Schneesturm ausbrechen, wir werden nicht verhungern 😉

Deshalb gilt bei uns ab diesem Jahr: Erst den Schrank sortieren und dann einkaufen gehen. Aber bitte nicht an Heiligabend 😀

 

Neues Spiel, neues Glück, Teil 2

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Wir sind zurück vom Kinderpsychologen. Sehr nett, also der Arzt und die Helferinnen und die Praxis. Auch wenn Frau Schlau (das bin ich !!!) sich mit der Parksituation leicht verschätzt hatte und 10 Minuten wie doof um den Block kurvte. Hatte meine Freundin nicht irgendwas von Parkplatz hinter der Praxis gesagt ?? Ja, hatte sie. Und die freundliche Dame am Empfang wies mich auch noch auf die leeren (!!!) Parkplätze hinter dem Haus hin. 

Jetzt habe ich 2 Dinge gelernt: 

1. Ich fahre früher los 😉

2. Ich schaue erstmal, ob hinter dem Haus Parkplätze frei sind

In der Praxis erfolgte das übliche Procedere: Formulare ausfüllen 😀 Anschließend das Gespräch mit dem Arzt. Er nahm mich und das Kind mit deren Probleme ernst und war sehr angenehm im Umgang, sehr ruhig, einfach klasse. 

Jetzt werden verschiedene Tests mit dem Kind gemacht (Intelligenztest, Überprüfung der Aufmerksamkeit und Konzentration, Fein- und Grobmotorik), in 3 Wochen geht es los, Anfang Juli erfolgt dann das Familiengespräch und dort wird die weitere Vorgehensweise besprochen. 

Es bleibt spannend…

Neues Spiel, neues Glück, oder so…

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Ich habe ja drei Kinder und natürlich ist jedes Kind anders. Wäre sonst auch langweilig 😉

Die Geschichte mit Kind 1 und der LRS-Problematik habe ich hier ja schon beschrieben. Jetzt ist Kind 3 dran. Ebenfalls weiblich, 8 Jahre, besucht die 2. Klasse der örtlichen Grundschule. 

Und sie tut sich schwer. Also zeitweise. Dann aber richtig… Nicht nur in einem Fach, bittedanke in allen Fächern. 

Es gibt auch gute Phasen, dann läuft es wie geschmiert, aber die sind leider selten. Manchmal fehlen ihr auch die Worte, mit denen sie erklären könnte, wo die Schwierigkeiten liegen. 

Ergotherapie hat nicht wirklich viel gebracht. Nach 2 Jahren hatte ich den Eindruck, das Kind wäre austherapiert, ich sah keinen Fortschritt mehr. 

Schon länger überlege ich, das Kind bei einem Kinderpsychologen vorzustellen. Nach einem Gespräch mit der Klassenlehrerin des Kindes gestern vormittag, stand mein Entschluss fest: Ich mache jetzt einen Termin. Mit etwas Glück bekomme ich den schon in den Sommerferien (sind ja nur noch 2 Monate 😉 ). 

Gesagt, getan. Von einer Freundin bekam ich die Telefonnummer eines Kinder- und Jugendpsychologen und rief sofort an. Und manchmal muss man und auch Frau auch Glück haben. Wir, also das Kind, hat heute morgen um 9.45 Uhr einen Termin. Gestern hat ein Patient abgesagt, deshalb klappt es so kurzfristig. 

Ich bin sehr gespannt und werde natürlich später berichten 😉

Diese Wolle hat eine Seele

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Diese Wolle hat eine Seele

Ich hatte ja vor einiger Zeit die Sockenwolle, nur für mich gepostet. Dieser rosa-pastellige Traum. Sie entwickelte sich zu einem Alptraum und zum running gag in dieser Familie 😉

Der Plan:

Aus der Wolle werden Socken. Für mich !!! Mit Zopfmuster. Die Anleitung habe ich vom Wolldealer meines Vertrauens 😉

Die Ausführung:

1. Versuch: Maschen anschlagen, Maschen auf die 4 Nadeln verteilen. Aufribbeln, weil ich mich verzählt habe

2. Versuch: Maschen anschlagen, Maschen auf die 4 Nadeln verteilen, zur Runde schließen. Nach der 1. Reihe aufribbeln, weil sich alles verdreht hat.

3. Versuch: Maschen anschlagen, Maschen auf die 4 Nadeln verteilen, zur Runde schließen. Nach 5 Reihen aufribbeln, weil ich irgendwo auf dem Weg dorthin einen kapitalen Fehler gemacht habe, der furchtbar aussieht (ich habe mittlerweile vergessen verdrängt, welcher Fehler es war.

4. Versuch: Maschen anschlagen, Maschen auf die 4 Nadeln verteilen, zur Runde schließen. Ich mag es kaum glauben, es klappt. Ich kann etliche Zentimeter stricken, ohne große Fehler, ohne, dass sich alles verdreht oder Maschen fehlen. Dann kommt es: Das Zopfmuster. Eigentlich habe ich damit keine Probleme, aber alle 2 Reihen zopfen ist bei meiner festen Strickweise doch sehr hinderlich. Nach ca. 10 cm ribbele ich alles wieder auf, weil der Socken bretthart ist.

5. Versuch: Maschen anschlagen, Maschen auf die 4 Nadeln verteilen, zur Runde schließen und ganz normal die Socken weiterstricken. Also 20 cm Schafthöhe, dann die Ferse und den Rest vom Fuß glatt rechts stricken.

Und was soll ich Euch sagen: Es läuft absolut problemlos. So wollte die Wolle gestrickt werden und nicht anders. Deshalb hat sie sich vorher auch so angestellt. Da sagt noch mal einer Wolle hat keine Seele. Ich glaube das nicht mehr. Und nein, ich werde jetzt nicht vorher mit der Wolle sprechen, soweit kommt es noch 😉